
SHIPNEXT hat förmlich reagiert, nachdem das Unternehmen meine Mitteilung zu Alexander Varvarenko erhalten hatte, der öffentlich als Gründer mit der Gesellschaft in Verbindung gebracht wird.
Meine Nachricht warf SHIPNEXT nicht vor, die ausstehende Maklerkommission zu schulden. Ebenso wenig habe ich behauptet, SHIPNEXT sei Vertragspartei des Seetransportgeschäfts gewesen, aus dem der Streit hervorging.
Der Zweck meiner Mitteilung war enger gefasst und vollkommen legitim: die Geschäftsführung von SHIPNEXT über einen dokumentierten Handelsstreit zu informieren, an dem eine öffentlich mit dem Unternehmen verbundene Person beteiligt ist, und dessen gegenwärtige Stellung innerhalb der Unternehmensstruktur klären zu lassen.
Statt auf diese Punkte einzugehen, übermittelte SHIPNEXT eine weitreichende rechtliche Verwarnung mit der Forderung, keine mit dem Unternehmen verbundenen Personen und Organisationen mehr zu kontaktieren und keine Äußerungen mehr zu veröffentlichen, die SHIPNEXT mit Vorgängen rund um Alexander Varvarenko und Varamar Shipping DMCC in Verbindung bringen.
SHIPNEXT betonte, eine eigenständige juristische Person zu sein, und erklärte, keinerlei Verantwortung für den ungeklärten Kommissionsstreit zu tragen.
Das Unternehmen forderte mich auf, den Kontakt zu seinen Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Partnern, Lieferanten und sonstigen Geschäftsbeziehungen einzustellen. Zugleich warnte es vor möglichen zivil- und strafrechtlichen Folgen und verwies dabei auf angebliche Verleumdung, Rufschädigung, Eingriffe in den Geschäftsbetrieb, Belästigung und finanzielle Verluste.
SHIPNEXT erklärte ferner, Alexander Varvarenko habe ein Strafverfahren eingeleitet und ein zuständiges Gericht befasse sich bereits mit der Angelegenheit.
Diese Aussage ändert nichts an einem Grundsatz: Das Vorliegen einer Anzeige, eines Vorwurfs oder einer Ermittlung ist keine gerichtliche Feststellung eines Fehlverhaltens.
Kein Gericht hat festgestellt, dass meine Veröffentlichungen zu dem Handelsstreit unwahr sind.
Der zentrale Punkt bleibt unverändert.
Eine im Zusammenhang mit dem Projekt Bohwa Amoy verdiente Maklerkommission ist weiterhin unbezahlt.
Die vorliegende Korrespondenz deutet darauf hin, dass Alexander Varvarenko die gesamte verdiente Kommission persönlich als „Strafe“ bezeichnete, statt die Zahlung zu veranlassen, nachdem der Makler ein für Varamar kommerziell erfolgreiches Geschäft vermittelt und begleitet hatte.
Ich weise die Auffassung zurück, dass eine solche einseitige Maßnahme innerhalb des dem Geschäftsverhältnis zugrunde liegenden englischen Rechtsrahmens eine tragfähige vertragliche oder rechtliche Grundlage hatte.
Die rechtlichen Verwarnungen von SHIPNEXT lösen diese Frage nicht. Sie ändern nichts an der Korrespondenz, an der Rechnung, an den Transaktionsunterlagen oder an der Tatsache, dass die Kommission weiterhin offen ist.
Diese Unterscheidung ist wichtig.
Ich habe nicht behauptet, dass SHIPNEXT zur Zahlung der Kommission verpflichtet ist.
Ich habe nicht behauptet, dass SHIPNEXT an dem zugrunde liegenden Chartergeschäft beteiligt war.
SHIPNEXT wird erwähnt, weil Alexander Varvarenko öffentlich als Gründer des Unternehmens präsentiert wird und weil öffentlich zugängliche Unternehmensquellen ihn weiterhin unmittelbar mit der Gesellschaft in Verbindung bringen.
Die Frage lautet daher nicht, ob SHIPNEXT Geld schuldet.
Die Frage lautet, ob Investoren, Führungskräfte, Geschäftspartner und Branchenverbände ein Recht darauf haben, von dokumentiertem Verhalten einer öffentlich mit dem Unternehmen verbundenen Person zu erfahren.
Alexander Varvarenko hat sich ein öffentliches Bild als Mentor, Technologieunternehmer, maritimer Innovator und verantwortungsbewusster Wirtschaftsführer aufgebaut.
Nach meiner Einschätzung verdient es dieses Bild, mit der dokumentierten Entscheidung verglichen zu werden, eine verdiente Maklerkommission als einseitig verhängte „Strafe“ gegen jenen Makler zu behandeln, der zu einem gewinnbringenden Geschäft für Varamar beigetragen hat.
Dieser Vergleich ist relevant, weil der öffentliche Ruf Investitionsentscheidungen, Partnerschaften und kaufmännisches Vertrauen beeinflussen kann.
Wer nur die geglättete öffentliche Erzählung kennt, weiß möglicherweise nichts von Verhaltensweisen, die Makler, Vertragspartner und Investoren betreffen können, die mit Unternehmen im Einflussbereich derselben Person zu tun haben.
Mein Ziel ist es nicht, Beteiligten vorzuschreiben, zu welchem Schluss sie kommen sollen.
Mein Ziel ist es, ihnen Zugang zu den dokumentierten Umständen zu verschaffen, damit sie sich ihr eigenes Urteil bilden können.
Die Antwort von SHIPNEXT enthält weitreichende rechtliche Verwarnungen, erklärt jedoch nicht, warum die verdiente Kommission als „Strafe“ behandelt wurde.
Sie löst den zugrunde liegenden Handelsstreit nicht.
Sie ändert nichts an der Aktenlage.
Sie beseitigt nicht die öffentliche Verbindung zwischen Alexander Varvarenko und SHIPNEXT.
Rechtliche Drohungen mögen manche davon abhalten, Fragen zu stellen. Zum Verschwinden bringen sie die Fragen nicht.
Ich werde meine Interessen weiterhin wahren und dokumentierte Tatsachen über rechtmäßige, professionelle und belegte Kanäle kommunizieren.
Diese Veröffentlichung behauptet nicht, dass SHIPNEXT die Kommission schuldet oder an dem zugrunde liegenden Seetransportgeschäft beteiligt war.
Sie hält die förmliche Reaktion von SHIPNEXT auf eine Mitteilung über den öffentlich benannten Gründer fest und erläutert, warum die zugrunde liegende kaufmännische Frage ungeklärt bleibt.
Die Dokumente bleiben. Die Korrespondenz bleibt. Die öffentlichen Fragen bleiben.
Und der Kontrast zwischen dem beworbenen Image von Alexander Varvarenko und seinem dokumentierten kaufmännischen Verhalten wird weiterhin geprüft werden.
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