
Heavy-Lift-Ladung erfordert mehr als nur die Prüfung des Gesamtgewichts der Einheit.
Kranleistung, Ausladung, Anschlagpunkte, Schwerpunkt und verfügbarer Arbeitsraum können darüber entscheiden, ob ein Schiff für die Operation geeignet ist.
Vor der Bewertung einer Hebeoperation sollten Verlader folgende Angaben bereitstellen:
Selbst verhältnismäßig kompakte Ladung kann spezielle Hebevorrichtungen erfordern, wenn das Gewicht konzentriert ist oder der Schwerpunkt hoch liegt.
Ein Schiffskran kann über eine ausreichende maximale Tragfähigkeit verfügen und dennoch bei der erforderlichen Ausladung ungeeignet sein.
Der Hebradius sollte daher gemeinsam mit folgenden Punkten geprüft werden:
Bei schwereren Einheiten müssen unter Umständen zwei Krane gemeinsam arbeiten.
Die Anschlagpunkte müssen für die während der Operation auftretenden Kräfte geeignet sein.
Je nach Ladung kann die Hebeanordnung Folgendes erfordern:
Die endgültige Konfiguration sollte vor dem Laden überprüft werden, zusammen mit der Sicherungsanordnung, die unter Laschen und Sichern von Breakbulk-Ladung beschrieben ist.
Heavy-Lift-Operationen können außerdem beeinflusst werden durch:
Diese Faktoren sollten vor der Buchung des Schiffes berücksichtigt werden.
Heavy-Lift-Ladung sollte bewertet werden, bevor der Befrachtungsprozess seine Endphase erreicht.
Eine frühzeitige Prüfung der Ladungszeichnungen, Hebeanforderungen und Schiffskapazitäten hilft, ungeeigneten Schiffsraum, betriebliche Verzögerungen und Zusatzkosten zu vermeiden. Die umfassendere Planungscheckliste findet sich unter Projektladung und Transport schwerer Maschinen, routenspezifische Hinweise unter Transport schwerer Ausrüstung von China nach Europa.
Weitere Materialien finden Sie im Bereich Projekt- und Schwergutladung, und die Leistungsübersicht auf der Seite Breakbulk-Ladung.
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