
Der Staufaktor ist einer der wichtigsten Parameter im Trockenmassengutverkehr.
Er zeigt, wie viel Ladungsvolumen für ein bestimmtes Ladungsgewicht erforderlich ist, und kann bestimmen, ob ein Schiff durch das Deadweight oder durch die Laderaumkapazität begrenzt wird.
Zwei Ladungen mit demselben Gewicht können sehr unterschiedlich viel Laderaum beanspruchen.
Eine Ladung mit geringer Dichte kann die Laderäume füllen, bevor das Schiff sein maximales Deadweight erreicht. Eine dichtere Ladung kann die Gewichtsgrenze des Schiffes erreichen, während ein erheblicher Teil des Laderaumvolumens ungenutzt bleibt.
Das wirkt sich unmittelbar auf die Schiffsauswahl aus.
Bei der Bewertung eines Bulk Carriers sollten Verlader Folgendes vergleichen:
Das Deadweight allein reicht nicht aus, um zu bestätigen, dass ein Schiff die erforderliche Menge laden kann.
Der Staufaktor kann variieren, abhängig von:
Der tatsächliche Wert sollte daher vor dem Fixing bestätigt werden. Ladungsspezifische Beispiele finden sich unter Befrachtung von Getreideladungen und Befrachtung von Düngemittelladungen.
Ist eine Ladung volumenbegrenzt, kann ein größeres Schiff erforderlich sein, selbst wenn das Ladungsgewicht moderat erscheint.
Das kann Folgendes verändern:
Eine vollständige Massengutanfrage sollte den erwarteten Staufaktor zusammen mit der Ladungsmenge und den Hafenangaben enthalten, wie im Beitrag Massengutbefrachtung: warum Ladungsdetails vor dem Fixing wichtig sind dargelegt.
So lässt sich die Schiffskapazität genauer bewerten und das Risiko verringern, ungeeigneten Schiffsraum auszuwählen. Zudem verbessert es die Qualität der Antwort, wie unter Frachtindikation versus festes Frachtangebot erläutert.
Weitere Materialien finden Sie im Bereich Massengut, und die Leistungsübersicht steht auf der Seite Massengut.
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